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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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sal, ich quälte ein unschuldiges Herz, ich machte eine gehor-same Tochter elend, krank und blind. Aber ich habe sie ver-loren (suhr er mit steigender Rührung fort und kehrte sich seit-wärts, um Linnens schimmernde Wohn-Höhe nicht zu scheu)und ertrag' cs, wie ich kann, aber ohne heimliche Wege zumWicderbcsitz Nur das Opfer darf dort drüben nicht garverbluten bei der harten, engherzigen Mutter. O, dieHonig-tropscn der Freuden, Sie und Italiens Himmel könnten sicwol heilen Sie stirbt, wenn sie bleibt, und ich bleibe, umzuzuschcn Freundin! o, wie groß ist meine Bitte!"Sie sei Ihnen gern gewährt! Ucbcrmorgen fahr' ich zurMutter und Tochter und bestimme diese gewiß für die Reise,insofern cs von mir abhängt. Aber ich thn' es um auchoffen zu sehn blos aus achter Freundschaft für Sic; denndas Fräulein gefällt mir nicht ganz mit ihrem Mystizismusund liebt gewiß nicht wie Sic; sie thut Alles für die Men-schen blos aus Liebe zu Gott; und das lieb' ich nicht." -Ach so dacht' ich sonst auch; aber wen soll die Göttlichesonst lieben als Gott?" sagt' er in sich und die Nacht ver-sunken rind für die Fürstin zu hyperbolisch sein schimmern-des Auge hing fest am weißen Bergschloß, und Frnhlinge weh-ten vom Monde herab auf dem bcglänzten Wege seiner Augenhin und her; und der schöne Jüngling weinte und drückte hef-tig der Fürstin Hand, aber er wußte beides nicht. Sic ehrtesein Herz und stört' cs nicht.

Endlich kamen Beide die hohe Treppe herunter, wo sieder Astronom freudig erwartete und beiden gestand, wie sehrihn, frei zu reden, ihre Anhänglichkeit und Achtung für dieSternkunde nicht nur erfreue, sondern auch ermuntere.