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der lieblichen Nacht. Es war einige Tage nach dem Voll-mond; seine glänzende Welt verschloß sich noch hinter die Erde,aber das eingelassene Springwasscr seiner Stralen hob sich inAnsätzen herauf. Auf allen Bergspitzen schimmerte schon einblasses Licht, als falle der ferne Morgen überirdischer Weltenans sic. Durch die Thälcr streckte sich noch das lichtscheueschwarze Erdenthier der Nacht aus und bäumte sich aus gegendie Berge. Das Bcrgschloß Liancns war unsichtbar und zeigtewie ein Welt-Stern nur ein Licht. Plötzlich war der Hcrbst-purpur auf allen Gipfeln um das Schloß vom Monde silbernbethauct und es regnete leuchtend an den weißen Wänden undin die weißen Gänge des Gartens nieder — endlich lag einfremder blasser Morgen, durch alle Lauben dämmernd, im Gar-ten, gleichsam das zarte Leuchten eines hohen, ganz reinenGeistes, der nur in der heiligen stillen Nacht die tiefe Erdebetritt und da Nichts sucht als die reine, stille Liane. —
Als Albano blickte und träumte und sich sehnte, kam dieFürstin mit ihrer Haltermann herauf.
Der Professor brach sich vor Verehrung gegen sic fastentzwei, und ließ den Fix-Sonnen keinen astrologischen Ein-fluß auf sein gerades Stehen zu. — Albano und die Fürstinfanden sich mit einem Gewinnst gegenseitiger Wärme wieder.Aber die erste Frage der Fürstin war: ob er die spanische Gräfingesehen. Gleichgültig sagt' er, von der Prinzessin sei er seitihrer Ankunft cingcladen worden, sei aber nicht gekommen.„Nu llklle-soeiir bewundert sie am meisten (fuhr die Fürstinfort); aber sic ist's ein wenig werth. Sie ist majestätisch ge-banct, länger als ich, und schön, zumal ihr Kopf, ihr Augeund Haar. Doch ist sie mehr Plastisch als malerisch schön, ehereiner Inno oder Minerva ähnlich als einer Madonna. Aber