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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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ihren Himmel warf, stand sic für ihn unter neuen Lichternglänzend. Der Haß, den er schon von Natur, d. h. ans Stolz,gegen jedes Gerücht hatte, weil es beherrscht und nicht zu be-herrschen ist, wirkte mit frischem Feuer in ihm; er entschloßsich, eben weil Liane die Tochter entweder ihres Erbfeindesoder ihres Liebhabers und weil die Fürstin deren Nebenbuh-lerin scyn soll, ans sein Herz und das davon erkannte frei zuwagen und gerade jetzt der Fürstin seine Bitte um Vermitte-lung für Lianens Mitrcise, d. h. für seinen Himmel, offen zuvertrauen.

Am Morgen darauf kam der Fürst zurück die Prin-zessin ließ sogleich anspanncn gegen Abend kam sic mit einemWagen mehr in die Stadt. Das Gerücht durchlief alle Spiel-tische, die spanische Gräfin Romeiro sei im Schlöffe angclangt.Gerüchte sind wie Polypen; das Verwunden und Zerstören ver-vielfacht sie; nur das Jneinandersteckcn macht einen aus zweien; das Gerücht von Linda'S Ankunst schlang das Gerücht vonFroulay's Ehrcnraub in sich.

Aber Albano! Wie die Entdeckung einer neuen Welt,kehrte diese seine alte um. Linda, dieser ausländische Tropik-vogel, flog seinem nahen Vater voraus, der wie ein reichesLand vor ihm aus der Ferne anfsiieg Der Boden, wo erso viel Dornen und Blumen gefunden, sank bald hinter sei-nem Rücken mit allen Schätzen und Tagen ein. Nur Lianedarf nicht mit verschwinden; diese Muse seiner Jugend mußer mit ins Land der Jugend ziehen. Durch diese gewöhn-lichen Zauberkünste des Herzens war von Linda'S Nähe eineunüberwindliche Sehnsucht nach Lianen in ihm wach ge-worden.

Er war nun entschieden, die Fürstin an ihr früheres