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pcltpfünder erwarten. Sic fuhr fort: sie Hab' ihm heute wich-tige Dinge über sich und den Fürsten anzuvcrtrauen; sie wolle,wenn die Ironie fort wäre, mit ihm allein sprechen: er braucheblos von der Gartenseite die kleine Treppe herauf an die Thürdes Bibliothckzimmcrs zu gehen; diese sei aufgeschlossen; amPoetischen Bücherschrank sei links in der Wand eine Sprung-feder, deren Druck ihm die Tapctcnthürc des Zimmers öffne,wo er sie erwarten sollte.
Sogleich stand sie auf, das Ja voranssctzcnd. Wie esjetzt in den beiden Pfunden seines 04löthigcn Herzens herging,kann blos seinen Todfeinden ein Vergnügen, cs zu erfahren,scyn. So viel lag mit langen, dicken, steinernen Buchstabenwie auf einem Epitaphium geschrieben ihm vor, daß nach we-nig Stunden, wenn die andern Herren, sonst noch größereSünder als er, ruhig in den schönen, den Schloßhof formi-rcnden Dicncrhäuscrn schnarchen dürsten, daß dann für ihnschuldlosen Schelm bald die Wolfs-, nämlich die Schäfcrstundeschlagen werde, wo er auf der blumigsten Aue unter das Schäch-tcr-Mcsscr kniccn müsse. Aber er that sich — zornig, daß seinGlaube an weibliche und fürstliche Frechheit wahr rede— stilleSchwüre aller Art, daß er, setze man ihm auch zu wie dengrößten Heiligen und Weltwciscn, doch wirthschaften wolle wiebeide, z. B. wie der alte Zeno und Franz.
Die Fürstin suchte ihn den ganzen Abend weniger alsjonst. Endlich empfahl er sich mit dem ganzen Hof, aber mitder Aussicht, nicht wie dieser unter Seiden-Matratzcn, sondernunter kalte Lauben zn schleichen. Er rückte auch, seiner ge-wiß, auf der Treppe an —- machte das Bibliothckzimmcr auf— fand die Springfeder — ließ sic springen und trat durchdie Tapctcnthürc in das fürstliche — Schlafgemach. „Es ist
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