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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
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trat, um den modischen Weltlauf so zu verdammen wie einKasscl'schcr Gassenkehrer.

Albano las mit äußerer und innerer Glut nicht gegendie lesende, sondern gegen die vorgelcsene Fürstin, aus Ange-wohnheit seines unter dem Leben fortglühcndcn Herzensund die Fürstin las die Nolle ihrer Nolle freilich sehr gut,Ihr artistisches Gefühl sagte ihr es auch ohne Einblasendes zärtlichen daß in Göthe's Lasso der sich meistensznm italiänischcn Lasso verhält wie das himmlische Jerusalemznm befreiten > die Fürstin fast die der Fürstinnen ist; nieging der Musen- und Sonnengott schöner durch das Stern-bild der Jungfrau als hier. Nie wurde die verschleierte Liebeglänzender entschleiert.

Der Minister las den auf Lasso und Albano einzankcndcnKraft-Prosaiker Alphonso so gut weg wie ein reitender Trom-peter die. festen Noten ans seinem Aermcl; in der That, er fandden Mann ganz verständig.

Die Prinzessin mochte im allgemeinen poetischen Konzertungefähr einige Viertelstunden mit der Ripicnstimmc mitgc-sprochen haben, als sie Plötzlich den schönen Band von Göthe'sWerken, der dreimal da war, lebhaft hinwarf und mit ihremUngestüm sagte:eine dumme Rolle. Ich mag sic nicht!" AlleWelt schwieg; die Fürstin sah sic bedeutend an; die Prinzessindiese noch bedeutender, und ging hinaus, ohne wieder zu kom-men. Eine Hofdame las gelassen fort.

Für die meisten Anwesenden war dieses Zwischen-Schau-spiel eigentlich das interessanteste; und sie dachten ihm unterdem Lesen des Letzter» gern weiter nach. Die Fürstin, welchelängst geglaubt, jene liebe den Grafen, srcuete sich über dieUnbesonnenheit ihrer Gegnerin. Albano, ob ihm gleich ihr