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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
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machen wolle», schwoll davon wie unter Zanbcrhand ans, weilNoquairols Lüge ihres Hinopferns dabei so nahe lag.

Du fürchtest dich" sagte der erbitterte Roqnairol undnahm doch zwei Degen von der Wand.Ich achte dich nichtund schlage mich nicht" sagte Albano, ihn und sich mehr-reizend, da er doch sich bezwingen wollte.

Da trat Schoppe herein;er fürchtet sich" wiederholtejener gcwaffnct. Albano gab crröthcnd mit drei brennendenWorten die Geschichte.Ein Wenig müsset ihr euch vormir schlagen!" ries der Bibliothekar voll alten Haß gegenNoquairols poctischcs,Blcnd- und Gankcl-Hcrz. Albano, lech-zend nach kaltem Stahl, griff unwillkürlich darnach. DerKamps begann. Albano fiel nicht an, aber immer wüthcndcrwehrt' er sich; und wie er so den zornigen Affen des vorigenFreundes mit dem Dolch in der Hand sah, der ans den blü-henden Beeten der schönsten Tage ansgeackcrt war und inwelchen er mit seinen Wunden getreten; und wie der Haupt-mann mit wachsendem Sturme auf ihn fruchtlos cinblitztcrso sah er auf dem grimmigen Gesicht den dunkeln Höllenschattewwieder stehen, der daraus gestanden und gcspiclct, als er untersich die sträubende Rabette erwürgte; die Aufzichbrücke derGesichter, worauf sonst beide Seelen zusammenkamcn, standhoch auseinandcrgcrisscn in die Lust. Glühender blickte Albano,zorntrunkncr griff er den Währwolf der verschlungncn Freund-schaft an Plötzlich hieb er ihm wie eine Tatze das Gewehrab: als Schoppe vom ungleichen Schonen und Fechten ent-flammt, mit Rabcttens Namen die Rache rufen wollte undschrie:Die Schwester, Albano!"

Aber Albano verstand darunter Karls Schwester undschleuderte das Eine Schwert dem andern nach, und Fcuer-

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