gerechten wollen werden lassen. — „Offen bin ich, sichst du„— (fi„g Roquairol gemäßigt an, weil seine Wallungen halb„vcrtropst und verschrieben waren) — sei cs auch und ant-worte dem Brief." — „Ich war dein Freund — nun nicht„mehr" sagte Albano erstickt. — „Dir Hab' ich doch Nichts„gcthan" versetzte jener.
„Himmel! Laß mich nicht Viel reden (sagte Alban).„Meine elende Schwester — Meine Unschuld an der Gräfin„Kommen — Meine elende verworfne Schwester — — O„Gott! empör' mich nicht — Ich achte dich nicht mehr und„da geh!" —
„So schlage dich!" sagte der Hanptmann, halb seelen-,halb weintrnnken. -,Ncin! (sagte Albano laut-einathmcnd wiezum Seufzer des Zorns) dir ist nichts heilig, nicht einmalein Leben!" Dieser Zögling des Todes warf den eignenLcbcnstagen und Freuden und Planen so leicht alle fremdenach in die Gruft; das meinte Albano und dachte nur an diekranke, so leicht an fremden Wunden sterbende Liane, die Liebewar (statt der Freundschaft) wie ein milderndes Weibvor seine aufgebrachte Seele gegangen; aber der Feind ver-stand ihn falsch.
„Du mußt (spottete wild.der Hanptmann), deines soll„mir thcncr scyn!"
„Himmel und Hölle! ich meinte ein besseres (sagt' er) —„Verlänmder, gegen deine Schwester Hab' ich nicht so gehan-delt wie du gegen meine — ich habe sic nicht elend machen„wollen, ich bin nicht wie du! — Und ich schlage mich nicht;„ich schone sie, nicht dich." — Aber der Höllcnfluß des Zorns,den er durch Liane in flaches Land hatte leiten und seichter