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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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89. Z Y k e l.

Mein Feind!" rief Albano. Der zweite heiße Schmerzschlug vom Himmel in sein Leben ein und der Wcttcrstralbrannte grimmig wieder hinauf. Als ein herzloser Rumpfder vorigen Freundschaft war ihm Noquairol vor die Füßegeworfen; und er fühlte den ersten Haß. Diese Gistmischungvon sinnlicher und geistiger Schwelgerei, dieser Gährbottichvon Sinnenhcfe und Hcrzcns-Schaum dieser Vertrag vonLiebes- und Mordlust und gegen dasselbe schuldlose Herzdieser geistige Selbstmord des Gcmüths, der nur ein luftiges,umhcrschwcifcndes, sich wechselnd verkörperndes Gespenst übrigließ, aus das kein Verlaß mehr bleibt und das ein tapfererMann schon zu hassen ansangt, weil er diesen weichen Gift-Nebel nicht packen und bekämpfen kann das Alles erschiendem Grafen, der ohne die Ucbergängc und Mitteltinten derGewohnheit und Phantasie ans dem vorigen Lichte der Freund-schaft in diese Abenddämmerung gcführet wurde, noch schwär-zer, als cs war. Neben die flache Wunde, die sein Familien-stolz in der gemißhandelteu Schwester empfing, kam die tiefegiftige, daß Roqnairol ihn mit sich und Liancns Zerstörungmit Rabettens ihrer verglich.Böscwicht!" knirschte er; auchdie kleinste Aehnlichkeit schien ihm eine Verläumduug.

Allerdings hatte Roqnairol an ihm sich verrechnet undseine poetische Sclbst-Vcrdammniß zu sehr auf Rechnung einespoetischen Richterspruchs aufgesetzt. Wie man im Geräuscheunwissend lauter spricht, so wußte er, wenn die Phantasiemit ihren Katarakten nm ihn brans'tc, nicht recht, was errief und wie stark. Da er oft doch weniger Schwärze an sichfand, als er lchildertc: so setzt' er voraus, der Andere finde