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hier, bald da, auf allen meinen Steigen und Auen, o ver-weile nur so lange, bis ich vor deinen Fußen mir mein Grabanfgewühlct habe, während du zu mir hcruntersahest! —
Albano, ich scheine die Zukunft und greif' ihr vor; ichsehe recht deutlich das lange über den ganzen Strom gespannteNetz, das Dich fassen, schnüren und würgen soll; Dein Vaterund noch Andere ziehen darin Euch beide einander zu, Gottweiß warum. -— Darum kommt Sie jetzt und Dein Reisenist nur Schein. — Meine arme Schwester ist bald besiegt,nämlich ermordet; besonders da man dazu bei ihrem Geister-glauben keine andere Stimme braucht als jene körperlose, dieüber dem alten Fürstcnherzen dem Deinigcn die Gränze an-wics!
Welche Lichter in der Zukunft, die zwischen finstern Ver-hältnissen und Gebüschen in Mord-Winkeln brennen! — Wiecs sei, ich trete in die Höhlen hinein; ich danke Gott, daßdas ohnmächtige, kalt-schwitzendc Leben wieder einen Herz-schlag, eine Leidenschaft gewinnt; und dann oder jetzt thuegegen mich, der ich sicher und versteckt und unredlich handelnkonnte, was Du magst. Schlage Dich heut oder morgen mitmir. Es soll mich freuen, wenn Du mich iu den längstenSchlaf auf den Rücken bringst. O, das Opium des Lebensmacht nur Anfangs lebhaft, dann schläfrig, o so schläfrig!Gern will ich nicht mehr lieben, wenn ich sterben kann. Undso ohne ein Wort weiter hasse oder liebe mich, leb' aber wohl!
Dein Freundoder Dein Feind."