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Unglück die Blinde ans Blnmcnbühl ansichtig wurde und zurscheinbaren Wache Nabettcns rufen konnte, um diese aus derVersuchung unter Menschen in die Versuchung in der Wüste zuführen. Sic ungestüm-liebend an sich drückend wie nie —daß die arme, diesen Abend so verlassene Seele über dieWiederkehr aller ihrer Freuden weinte — und zu ihr redendwie ein Engel, der wie keiner handelt, gelangt' er mit ihrim stillen Tartarus, wo alles blind und stumm war, unwill-kürlich an.
Nabcttc hatte die Blinde nicht entlassen; aber als sie iwden Katakombcngang cingingcn, der nur zwei Personen fasset^wenn nicht die dritte im Wasser schleichen will, wurde dieangenlosc Magd an die Pforte gestellt, um somchr da er sichnicht gern von einer überflüssigen Zuhörerin wollte hemmenlassen. Und was war denn mitten im Guckkasten des Grabesauch zu scheuen?
Drinnen sprach er über die überall ausgcstrccktcn Zeige-finger des Todes „und daß sic hinwicsen, das Leben, so dummcs auch sei, nicht noch dümmer zu machen, sondern lustig."Er setzte sich mit ihr liebkosend — wie der Würgengel unsicht-bar neben dem blühenden Kinde sitzt, das im alten Gemäuerspielt und dem er den schwarzen Skorpion in die zarten Händ-chen drückt —; cs war die Stelle, wo er mit Albano, gegen-über dem Gerippe mit der Acolsharfc, in der ersten Bnndes-nacht gesessen, als ihm der Freund die Entsagung Linda'Sbeschwor. Seine Zunge strömte wie sein Auge — Er warweich, wie nach dem Volksglauben Leichen weich sind, denenTraurendc nachstcrbcn — Er warf Feuer-Kränze in NabettcnsHerz, aber sie hatte nicht wie er Wortströmc zum Löschen —sie konnte mir seufzen, nur umarmen; und die Männer vcr-