suche machte, ob sic sich nicht halb tobt lachen könnte. Weibernehmen in der Liebe ans Schwäche und Feuer das Lachkraut amleichtesten; sic halten den komischen Heldendichter noch mehrsür ihren Helden — und beweisen damit die Unschuld ihresAnslachens. Aber Noquairol liebte die Lachende weniger.
In seinem vierten Kapitel >— oder Sektor, oder Hunds-posttag, oder Zettelkasten, oder wie ich sonst (lächerlich genug)statt der Zykel abtheile — in seiner vierten Jobclpcriode, sag'ich, hielt cs, so zu sagen, härter mit ihm. Nabettc wurd'cs endlich gewohnt und satt, daß er immer absticg und denzwischen den Rädern hängenden Theertops der Thräncndrüscanfmachte, um den Traucrwagen zu thecren. Ticscs Rührenund Bewegen wnrd' ihm täglich sauerer gemacht und vergället,er mußte immer längere und grellere Trauerspiele geben. Dasing er an zu merken, daß die Zunge des Landmädchens nichteben die größte Landschastsmalcrin, Seclcnmalcrin und Sil-houettricc sei und daß sie zu ihm wenig mehr zu sagen wisse als:Du inein Herz! Er machte deshalb im vierten Kapitel seltenereBesuche; das half wieder viel, aber kurz. Glücklicher Weise ge-hörte die halbe Meile von Pestitz nach Blnmenbnhl zu NabcttcnsSchönheitslinien und Skalen; in der Stadt, in Einer Straßeoder gar unter Einem Dache war' er zu kalt geblieben vor Nähe.
Die natürlichste Folge aus einem solchen Kapitel ist dasfünfte, oder das Wcchsclkapitel, das einige Flammen nochdurch den immer schnellem Wechsel von Vorwürfen und Ver-söhnungen anfbläset, so daß beide sich, wie elektrische Körperkleine, wechselnd anziehen und abstoßen. Zuweilen trank erNichts und fuhr sieM'los an, zuweilen nahm er sein Glasund sagte zu ihr: Ich bin der Teufel, Du der Engel. Dengrößten Stoß gab seiner Liebe sein Vater durch den Beifall,