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stark daraus und sah die Erschrockene bitter an; — nun ge-riet!) er in Sturm und goß wie ein Schöpsrad unter demGießen schöpsend seine brausende, leidende Brust aus undhörte grausam gar nicht ans mit den Gemälden seiner Liebe,ihrer Schwäche, ihrer Kälte, seines Schmerzes, ihrer vorigenEide und ihres jetzigen meineidigen über sein geheimnißvollesGlück, das er ja nicht wolle. Ihr Schweigen trieb ihn wil-der um. Ihr schnelles heftiges Athmen hört' er nicht.
„Quäle dich nicht. Es ist nun Alles unmöglich" ant-wortete sic bittend. „O, (sagt' er zornig) die Aenderung will„ich nicht wieder ändern; denn der Lektor und der Pfaffe würden„wieder das ändern!" Er geriet!) nun in die männliche Ver-stockung und Hcrzcns-Starrsncht; der Strom der Liebe hingals ein gesrorncr zackiger Wasserfall über den Felsen.
„Ich dachte nicht, daß du so hart wärest" sagte sie undlächelte fremd. „Noch härter bin ich (sagt' er) — ich rede,wie du handelst." — „Hör' auf, hör' auf, Albano — cs wirdmir so finster — o, zu meiner Mutter will ich gleich" riefsic plötzlich; die zwei alten, schwarzen Spinnen, vom Schick-sal hcrabgelaffen, standen wieder über ihren schönen Augenund überzogen sie, ämsig-spinnend, immer dichter; und überdie goldncn Streifen des Lebens wuchs schon grauer Schim-mel her.
„Es ist die Sonnenfinstcrniß" sagt' er, das Erblindender matt glänzenden Sichel des Sonnenviertels znschreibend.Er sah oben im blauen Himmel den Mond-Klumpen wie einenLeichenstein in die reine Sonne geworfen — nicht einmal rechtschattige, sondern entnervte Schatten lebten im ungewissengrauen Lichte — die Vögel flatterten scheu umher — kalteSchauder spielten wie Geister der Mittagsstunde im kleinen.