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ihre Hand erhoben, aber die Hand drückte sich nieder und zit-terte dabei. „Zitterst du oder ich?" sagt' er. „Ich, Albano,„(sagte sic) aber nicht aus Schuld; ich bin treu, o Gott, ich„bin treu bis in den Tod." — Er sah sie irrend an: „Ihnen,„Ihnen bin ich's, aber Alles ist vorbei" ries sie verwirrt undverwirrend. „Nein — (setzte sie gebietend dazu, als er zufällig„mit ihr aus der Perspektive des Traum-Tempels gehen wollte—)„nein, meine Mutter will uns sehen, dort ans dem Tranm-„tcmpel."
Er wurde roth über die mütterliche Wache, sein Augeblitzte in ihres wider das „Ihnen", und die heißen Blickewollten aus ihrem bewegten Gesicht das aufhaltcnde Räthsclziehen. Die Noth gebot Kraft; sic fing an.
„Hier — (stammelte sie und konnte zitternd das Körbchenkaum aufbringcn —) Ihre Briefe an mich!" Er nahm siesanft. „Ich Hab' Ihnen entsagt (fuhr sie fort), meine Eltern„sind nicht Schuld, wenn sie gleich unsere Liebe nicht woll-ten — ein Gchcimniß betrifft blos Sie und Ihr Glück --„das hat mich bezwungen, daß ich von Ihnen schied und von
„jeder Freude."-„Ihre Briefe wollen Sie auch" —
sagt' er. „Meine Eltern-" sagte sie. „Das Gehcim-
„niß über mich"-sagt' er. — „Ein Schwur bindet
„mich" — sagte sie. — „Heute Nachts in der Kirche zu Blu-„menbühl vor dem Priester" — fragt' er. Sic deckte ihre Handauf die Augen und nickte langsam.
„O Gott! (ries er laut weinend) — Das ist's mit dem„Leben und der Freude und aller Treue? — so! — Wie habt„ihr gelogen (er sah seine Briefe an) von ewiger Treue und„Liebe. — Wen habt ihr denn gemeint, ihr höllischen Lng-„ner?" Er warf sie weg. Liane wollte sic anfhebcn, er trat