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als sic von ihr in den Tempel ging, in dessen Spiegeln sieder Trennung der unschuldigen Menschen zuschauen konnte.
Albano kam langsam oben in den Gängen daher, er hattesein Auge vonThräncn rein gemacht und sein Herz von Stür-men. O, wie hatt' er bisher wie ein lang nmhcrgetriebncrSeefahrer in seine dunklen Wolken hincingcschcn, um zwischenihren Nebelspitzen die Bcrgspitze eines festen grünen Landesauszufindcn! — Daß er heute so viel, nämlich Alles verlierensollte, so weit waren seine traurigsten Schlüsse nicht gegangen;ja er bewahrte so viel Nnhc, daß er oben dcn kleinen nach-tanzcnden Pollux nicht bedrohend, sondern beschenkend zurück-schafftc.
Endlich stand er mit zuckenden Lippen vor der geliebten schö-nen Gestalt, die kindlich, bleich, zitternd und das Arbcitskörb-chcn bewachend ihn ein wenig anblicktc und dann mit ihrennicdcrfallcnden Angen kämpfte. Da schmolz sein Herz; dieFluth der alten Liebe rauschte hoch in sein Leben zurück.„Liane, (sagt' er im sanftesten Ton, und seine Augen tropften)bist du noch meine Liane? Ich bin noch wie sonst; und duhast dich auch nicht verändert?" — Aber sic konnte nicht Neinsagen. In die Pulsader ihres Lebens wurde geschnitten undThräncn sprangen auf statt Blut. Seine gute Gestalt, seinebekannte Bruder-Stimme standen wieder so nahe an ihr undseine Hand hielt ihre wieder und doch war Alles vorbei, einheißer Sonnenblick streifte über ihr voriges, blumiges Gartcn-lcben und zeigt' es wehmüthig erleuchtet, aber cs lag fern vonihr. „Laß uns (fuhr er fort) jetzt stark seyn in diesem son-derbaren Wiedersehen — sage mir recht kurz Alles, warum„du bisher so schwiegest und so thatest — ich habe nichts zu„sagen — dann sei Alles vergessen." — Er hatte unbewußt
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