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vertauschte, legte sic darin alles zum Zeichnen zurecht, wennsie wicderkäme; sic habe, sagte sic, einen sehr bösen Traum ge-habt, aber sic hoffe, er treffe nicht ein.
Sic stieg mit ihrem Arbcitskörbchcn, worin die Brieselagen, am Arme, in den Wagen, den man aufmachcn mußte,weil seine schwüle Lust sic drückte. Aber die Schwüle athmeteihr Geist, und alles Schöne, was ihr begegnete, wurd' ihrheute zur betäubenden Giftblumc. Sic faßte und drückte furcht-sam immer die Hand der Mutter, weil sie jeder Schrei, jedeschnell vorüberlanscnde Gestalt wie ein Sturmvogel rauschendüberflatterte; ein Ausrufer schnitt mit seinem rohen Ton inihre Nerven; sic bebten nur erst sanfter wieder, da ein Geist-licher und sein Diener mit dem Krankcnkelch für den Abcnd-trank der müden Menschen vorübergingen. O, der schöne Wegwurd' ihr lang! Sie mußte das zerfallende Herz, das rechtfest und bestimmt mit dem Geliebten reden sollte, so lange mitermattenden Kräften Zusammenhalten.
Der Himmel war blau, und doch merkten beide es nicht,daß cs ohne Wolken anfangc dunkel zu werden, da der Mondschon mit seiner Nacht an der Sonne stand. Als sic überdie Waldbrücke in das lebendige Lilar fuhren, wo an allenZweigen die alten Brautkleider einer geschmückten Vergangen-heit hingen, sagte Liane mit Heftigkeit zur Mutter: „Um„Gottes Willen nicht ins alte Todten-Schloß!" „Wohin denn„aber? Er ist dahin bestellt," sagte die Mutter. — „Ueberallhin —- in den Traumtcmpcl — Er sieht uns schon, dort gehter auf den Thoren," sagte sie. „Gott, der Allmächtige seimit dir, und sprick nicht lange" sagte die weinende Mutter,
st Wo der Fürst gestorben und sie erblindet war.