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die nur halb so groß erscheint als eine auf krummen Wegenlaufende.
Der Lektor, der nie für einen besondcrn Liebhaber ehe-licher Lnsttreffen wollte angesehen sehn, hatte sich schon sort-gcmacht. Der dreißigjährige Krieg der Gatten — nur wenigeJahre fehlten daran — gewann Leben und Zufuhr. Der alteEhemann verbreitete über sein Gesicht jenes zuckende Lächeln,das bei einigen Menschen der Zuckung des Kerlholzes ähn-liche welche das Anbeißen des Fisches ansagt. Er fragte, ober nun wol Unrecht gehabt, weder der Tochter noch der Mut-ter — die er beide eines parteigängcrischcn Einverständnissesgegen ihn beschuldigte — zu trauen; und versicherte nun, nachsolchen Proben wären ihm weder strengere Maßregeln zu ver-argen, noch ein gerades Losgchen aus sein Ziel, und mit demSitzen, um das ihn der deutsche Herr schon zweimal gebeten,hob' er an. Die Ministerin schwieg zu Liancns Strafe überein so übergroßes Geschenk an Bonvcrot, wie ein Miniatur-bild ist.
Die zarte Tochter, gedrängt und zerquetscht zwischen stei-nernen, zuschrcitcndcn Statuen, stellte der Mutter vor, sie seiunmöglich im Stande, ein so langes männliches Anblicken aus-zuhaltcn, und am wenigsten von H. v. Bonvcrot, dessen Blickeoft wie Stiche in ihre Seele führen. Hierauf antwortete undrctorquirte in der Mutter Namen der Vater dadurch, daß ereinen Sessel an den Sckrctair hinzog und ans der Stelle dendeutschen Herrn auf morgen cinlud zum Malen. Dann wurdeLiane mit einem Worte fortgcschickt, das sogar aus dieserweichen Blume den Blitz eines kurzen Hasses zog.
Das Reichssriedcnsprotokoll lag jetzt vor beiden Gattenausgcschlagcn; und cs fehlte blos an jemand, der diktirte, als