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„sicher, die für seine Studien und sein warmes Blut wol be-denklicher wären. Nur muß man dergleichen Jugend-Spiele„ihrem eignen Gange überlassen. Hält er an ihr zu fest: so„mag er zuschcn, wie sich die Sache entwickelt. Warum sol-len wir ihm diese Freude noch verkürzen, da Sic mir ohne-hin leider die Kränklichkeit des schönen Wesens klagen? Im„Spätherbste seh' ich ihn. Seine kräftige, brave Natur wird„wol zu cntrathcn wissen. Versichern Sic das Fronlayschc„Hans meiner besten Gesinnungen."
G. d. C.
Der Lektor hätte gern dieses Papier in die Papiermühlegeworfen, da so wenig daran „ostensible" war. Zwar Gas-pards mörderisch geschliffne Ironie über Lianens Kränklichkeitblieb, wenn er ihr das Schreiben zeigte, für diese arglose Frie-dcnsfürstin in der Scheide; — auch der Nordwind des Egois-mus, der das Blatt durchstrich, wurde von der Liebenden, daer doch für Albano's frohe Lebcnsfahrt ein günstiger Seiten-wind war, nicht gefühlt oder geachtet; — aber eben darum;denn sie konnte Gaspards verdecktes Nein für ein Ja ansehenund sich gerade in das Seil tödtlich verwirren, woran derFreund sie aus ihrem steilen Abgrund ziehen wollen.
Jndeß der Brief müßte übergeben werden — aber erthat's mit langen, scheuen Weigerungen, die ihr gleichsam denSchleier von dem bedeckten Nein wegziehcn sollten. Sic lasihn furchtsam, lächelte weinend bei der mörderischen Ironieund sagte sanft: jawohl! — Der Lektor hatte schon eine halbeHoffnung im Auge. — „Wenn der Ritter (sagte sic) so denkt,„darf ich's denn weniger? Nein, guter Albano, nun bleib' ich