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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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die rauhe Fichtcn-Rinde lehntest!" Was sie in der schwe-ren Mitternacht am wehmüthigsten gemacht, war sein stummesVerschwinden gewesen; wie oft hatte sic nach seinem außenmit Lampen erleuchteten Donncrhäuschen hinausgeschen, woinnen nur Finsterniß am Fenster lag! Jetzt fühlte sie, wienah' er ihrer Seele wohne; und sic weinte den ganzen Mor-gen über die Nacht, und der Stral der Liebe stach sie immerheißer, so wie Brennspicgel dic Sonne starker vor uns legen,wenn sic gerade nach Regen niedcrblickt. Dic Mutter wnrd'ihr heute für das opfernde worthaltendc Gestern durch zurück-kommende, vertrauende Liebe dankbar; obwol der Vatermit Nichts; da man bei ihm so wenig wie bei den alternLutheranern durch gute Werke selig wurde, sondern nur durchden Mangel derselben verdammt; aber eben jetzt, wo dieEltern ans der Nacht die neuesten Hoffnungen der Entsa-gung gcschöpfet hatten, konnte die Tochter keiner einzigenschmeicheln.

Wie oft dachte sie an Gaspards Brief! Ist er einabgedrücktcr Pfeil, der mit der Wunde an der Gift-Spitze,ans dem langsamen Weg von Spanien nach Deutschland ist,oder das freundliche Licht eines nie gesehenen Fixsternes, daserst auf der weiten Bahn zu uns heruntcrgeht?

Augusti hatte aber den Brief schon vor der Jllnminazions-nacht erhalten, allein nur Ursachen gefunden, ihn nicht zu über-geben. Hier ist er:

Ich muß Ihre Aengstlichkcit sehr schätzen, ohne sic an-znnchmen. Mbano's Liebe für das F. v. Fr., an dem ichschon sonst so zu sagen eine gewisse Virtuosität in der Tugendrcchtfgcrn bemerkte, stellet uns und ihn gegen den Einflußder Gcister-Maschineric und gegen anderweitige Verbindungen