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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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Doch in Jugcndjahrcn hängt kein schwarzer, nur ein bunterherab und an allen ihren Schmerzen sind noch Hoffnungen!

Das Volk wartete ans den Glanz und ans die Musik.Der Fürst führte endlich seine Braut dem Tempel des Trau-mes entgegen; Karl, heute blind gegen, nicht für seine Na-bcttc, nahm den brennenden Grafen mit. Am äußern Tempelließ'sich Nichts crrathen, was seinem magischen Namen ent-sprach; blos die Fenster gingen vom Dache dieses Pavillonsbis auf den Boden nieder und waren statt von Rahmen undFenstcrstcinen, in Zweige und Blätter gefastet. Aber als dieFürstin durch eine Glas-Thüre cingetrctcn war, schien ihr derPavillon verschwunden; man stand, schien cs, auf einem ein-samen von einigen Baumstämmen bewachten freien Platz, wel-chen alle Perspektiven des Gartens durchkreuzten. Wunderbarwie von spielenden Träumen waren Lilars Gegenden unter-einandcrgcworfen und die entgegengesetzten zusammcngerücktneben dem Berg mit dem DonncrhäuSchcn stand der mit demAltäre und hart neben dem Zaubcrwald bäumte sich der hohc^schwarze Tartarus auf Ferne und Nähe verschlangen sichineinander ein frischer Regenbogen von Gartcnfarben undein entfärbter Ncbenrcgcnbogcn liefen nebeneinander fort, wieim Erwachen der Schatten des Traumbilds noch sichtbar vorder blitzenden Gegenwart entläuft. Jndcß die Fürstin nochin das träumerische Blendwerk versank:*) so trat wie aus derLust Liane durch eine gläserne Seiten-Thüre in Jdoinens Lieb-

*) Zwischen zwei Fenstern stand immer ein Pfcilcrspicgcl undmengte seine zurückgcspicgcltc ferne Perspektive unter die derFenster. Jedem Spiegel stand nur Ein Fenster gegenüber; denZwischenraum zwischen beiden verbarg und erfüllte Laubwerk.