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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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Die Fürstin warf dem Grasen so oft cs ging nnd fastöfter zwei Blicke oder Worte zu; denn dieser Blühende er-innerte unter den Thron-Küstenbcwohnern, von denen manleichter ein Echo als eine Antwort hört, allein an seinen kräf-tigen Vater. Der Hauptmann brachte einigemal weil ergleich allen Schwärmern wie die Schaben nnd Grillen dieWärme liebte nnd das Licht floh nnd weil ihn alle Men-schen von bloßem Verstände drückten den Tadel zu Albano,daß die Fürstin ihm mit ihrem kalten witzigen Verstände miß-falle; aber der Graf konnte aus Achtung für die väterlicheGeliebte und aus Haß gegen ihre Opferpriester und Schächter ein Wesen nur bedauern, das vielleicht setzt hassen muß,weil seine größte Liebe nnterging. Wie viele edle Weiber, diees sonst für höher hielten, zu bewundern als bewundert zuwerden, wurden kräftig, kenntnißreich, beinahe groß, aber un-glücklich und kokett und kalt, weil sie nur ein Paar Arme fan-den, aber kein Herz dazu, nnd weil ihre heiße hingegebneSeele kein Ebenbild antraf, womit eine Frau gerade ein un-ähnliches meint, nämlich ein höheres Bild! Der Baum mitden erfrornen Blüten steht dann im Herbste hoch, breit, grünnnd frisch und dunkel vom Laube da, aber mit leeren Zweigenohne Früchte.

Endlich kam man ans den schwülen Spciscsälen in denfrischen Lilars-Abcnd, ins Freie und zur Freiheit. Halb zür-nend, halb licbcstrnnken ging Albano einer verhangnen Stundeentgegen, in welcher so manches Räthsel und sein thcncrstessich lösen sollte. Was sieht der Mensch vor sich, wenn er end-lich mit dem Faden in der Hand aus der Zrrhöhle hcraus-tritt? Nichts als die offnen Eingänge in andere Labyrinthe,und blos die Wahl darunter ist sein Wunsch.

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