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hinzu: „cs geht Ihm aber wohl?" — „Er ist fleißig" ver-setzt' er.
So brachte er sic, mit zwei Geheimnissen beladen undfür jetzt eine Interims-Absonderung bejahend, zur Mutterzurück; aber diese zahlte nur dem Lektor den Lohn einesfreundlichen Blickes aus. Er verlangte indeß — nach seinerKarthäuser-Manicr — keinen andern als das gütigste Schwei-gen gegen den Minister über seine Einmischung, da dieser seinVerdienst dabei etwan für größer halten könnte, als es wäre.
Dem Minister wurde die achttägige Besserung und Ent-haltung ungesagt. Er glaubte — sich Mißtrauen in die Frauvorbehaltcnd — doch weiter in Feindes Land cinzudringen mitseinen Waffen; auch ließ er sich die neue Frist und LinnensEntkerkerung mit darum gefallen, um seine Tochter bei demVermähluugsfcst blühend und gesund als eine glänzende Pfau-henne an seine Geliebte und vor sich hcrzntreibcn.
Roquairol kam jetzt von dieser zurück und stralte einPaar Wolken im Hause mit schönem, Hellem Morgenrothe voll.Er überbrachtc dem Vater Nachrichten und Grüße von derFürstin. Lianen brachte er das Echo jener geliebten Stimmemit, die einmal zu ihrem Himmel gesagt hatte: er werde!ach die letzte Melodie unter den Mißtönen der uneinigen Zeit.Er erricth leicht — denn er erfuhr Wenig von der ihn ver-nachlässigenden Mutter und Nichts von der Tochter — wieAlles stehe. Als er vollends Albano's Blatt an diese ihr amdämmernden Abend in den Arbcitsbcutel schieben wollte undsie mit einem Ach der Liebe sagte: „nein, es ist wider meinWort— aber künftig etwan, Karl!"— so sah er „mit brau-sendem Ingrimm seine Schwester im offnen Charons Kahnzum Tartarus aller Leiden schiffen" wie er sagte. An den