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Tage. Welcher Thränenstrom arbeitete in ihrer Brust herauf,da sic von der noch glücklichen Nabelte schied! —
Diese hatte unschuldiger Weise dem Hause einen der größ-ten Zankäpfel für das Abendessen dagclassen, den je der Mi-nister für die Frnchtschalc mit seinem Apfclpflücker sich geholcthatte; daher soupirt' er wieder eu tümillo. Nabelten warnämlich ein dummes Wort über das sonntägige Bcisammcn-scyn in Lilar entfahren; „davon (sagte Froulay ganz freund-lich) hast du uns ja kein Wort merken lassen, Tochter." —„Der Mutter sogleich!" (versetzte sic zu schnell.) „Ich nähme„auch gern Anthcil an deinen Lustbarkeiten" (sagt' er, Grimmvcrsparend). Ganz aufgeräumt setzte sich dieser Flößknccht sovieler Thronen und abgchaucner Blütcnzwcige, .die er daraufhinabschwimmen ließ, an die Abcndtafcl. Nach seinem Ver-stärkungsohr fragt' er zuerst Bediente und Familie. Daraufging er ins Französische über -— wicwol die Tellcrwechslcreine grobe Uebcrsctzung davon für sich, eine vermo interlineareauf seinem Gesichte fanden — um zu berichten, der vornehmeGraf sei dagewcscn und habe nach Mutter und Tochter ge-fragt. „Mit Recht verlangt' er euch beide (fuhr der mora-lische Glacier fort, der gern das warme Essen kühlte), ihr ver-schweigt immer, wie ich heute wieder hörte, gemeinschaftlichgegen mich; aber warum soll ich euch deuu noch trauen?" Erhaßte jede Lüge von Herzen, die er nicht sagte; so hielt ersich ernstlich für moralisch, uneigennützig und sanft blos dar-um, weil er auf das Alles bei dem Andern unerbittlich drang.Mit den reichlichen Brennnesseln der Persiflage — auch bota-nische kommen in kaltem und steinigem Boden am besten fort— überdeckte er alle seine ans- und zugchcndcn Hummcrschce-rcn, wie wir Bachkrcbse in Nesseln fassen, und nahm zuerst
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