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der Faßbinder Zyprcssenzweige zu Tonncnrcifcn — das We-nige mit, was er zu verschweigen verheißen, weil er immerentweder sich wcgwars, oder den andern, meistens beide.Liane saß hochrotst, hcißwcrdcnd, mit gesenkten Augen da,und bat Gott um Erhaltung ihrer Kindesliebe gegen denVater.
Kein theilnchmendcs Auge werde ferner mit dem Eröffneneiner neuen Zeit gequält, wo das Eis seiner Ironie brach undein wüthcndcr Strom wurde, in welchen noch dazu mütter-liche Thräncn des Zornes flössen über ein thencrcs Wesen unddessen verderbliches, fieberhaftes Hincintrciben in den letztenSchlaf. — Das Ziel und die Gefahr kopnlirtc fast die Ehe-leute zum zweitenmal; wenn cs glattciset, gehen die Menschensehr Arm in Arm. „Du hast Nichts nach Lilar geschickt?"— fragte der Vater. „Ohne Ihre Erlaubniß, wnrd' ich'sgewiß nicht thun" sagte sie, meinte aber ihre Briese, nichtAlbano's seine. — Er benutzte den Mißverstand und sagte:„Du hast sie ja aber" — „Ich will Alles gern thun undlassen (sagte sie); aber nur wenn der Graf cinwilligt, damitich ihm nicht unredlich erscheine; er hat mein heiliges Wortauf meine Treue." An diese milde Festigkeit, an diesen mitweichen Blumen überzogenen Petri-Fels stieß sich der Vateram härtesten. Dazu war der Ucbcrtritt eines stolzen Lieb-habers von eignen Wünschen zu den feindlichen, gesetzt manhätte Lianen die Frage an den Grafen erlaubt, so unmöglichans der Einen Seite, und das Gesuch um diese Veränderlich-keit, es mochte bewilligt oder abgeschlagen werden, überhauptso heruntersetzcnd auf der andern, daß die betroffene Ministerinstolz ausstand, wieder fragte: „ist das dein letztes Wort anuns, Liane?" — und als Liane weinend antwortete: „ich