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sagte sic. „(il'e8t I>isn pe»," versetzte dcr Minister, über bieKeckheit erstaunend.
Liane harte jetzt erst ihr entflogncs Wort nach; da er-griff sie, um die Vergangenheit und ihre Mutter zu rechtferti-gen, den schönen und lächerlichen Entschluß, den alten Herrnzu rühren und zu bekehren durch ihre Geister- oder Traum-scherei. Sie bat ihn um eine einsame Unterredung und nach-her — als sie schwer vergönnet war — darin um sein heiligesVersprechen, gegen die Mutter zu schweigen, weil sie fürchtete,dieser Liebenden die dem Ausschlagen nahe raffelnden Uhrräderihrer Sterbeglocke zu zeigen. Der alte Herr konnte nur miteiner komischen Miene — wobei er anssah wie einer, der ingrimmiger Kälte lachen will — hinlängliches Worthalten ge-loben, weil nie, so viel er sich entsinnen konnte, das Wortvon ihm, sondern blos oft er vom Wort gehalten wurde. Insolchen Menschen sind Wort und That dem theatralischenDonner und Blitze ähnlich, welche beide, sonst im Himmelgleichzeitig verbunden, ans dcr Bühne ans getrennten Eckenund durch vcrschiedne Arbeiter hcrvorbrccheu. Aber Lianeruhte nicht eher, als bis er ein wortfestes, offnes Gesicht —ein gemaltes Fenster — ansgetragcn. Darauf fing sie nach ei-nem Faustkuß ihre Geistergeschichtc an.
Mit fortgesetztem Ernst, fest zusammcngehaltcnen Muskelnhörte er dem Unerhörten zu; daun nahm er sie, ohne einWort zu sagen, an dcr Hand, und führte sie vor die Mutterzurück, der er sic mit einem langen Lob- und Dankpsalm aufihre glückliche Töchterschule überreichte: -— „seine Knaben-schule mit Karl sei ihm wenigstens nicht in diesem Grade ge-glückt" setzt' er hinzu. Zum Beweise theilt' er ihr offenherzig— und alle Schmerzen Lianens kaltblütig verarbeitend, wie