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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
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ten Dienerschaft in die Ohren gedonnert, nm seines zn er-fragen,weil ich glauben mnß (hatt' er ihr gesagt), daß ihrmir's ans sehr guten Gründen gestohlen habt." Dann warer als Hagelschauer, wie ein Küchendamps bei windigem Wet-ter, durch die einzelnen Dienerzimmcr und Winkel nach demOhr gezogen.Und du?" sagt'er Halb-freundlich zu Liane.Sie küßte seine Faust, die er, wie der Pabst den Fuß, alle-zeit als den Lehn- und Lippenträgcr, Agenten und cls latereNunzius des Mundes den Küssen schickte.

Sie bleibt ungehorsam," sagte die strenge Frau.Sogleicht fic Ihnen ein wenig," sagt' er, weil der Mißtrauischedie Umarmung für eine Verschwörung gegen ihn und seinenBonverot ansah. Nun barst sein Eis-Hekla und flammte und floß bald ans Tochter, bald auf Frau crstcre sei gar erbärm-lich, sagt' er, und nur der Hauptmann etwas werth, den erglücklicher Weise allein gebildet er crrath' Alles, hör' Alles,wenn man auch sein Ohrblcch verborgen cs werde demnach,wie er sehe (er zeigte auf seinen entsiegelten Morgenpsalm),zwischen beiden Kollegien kommunizirt ober Gott soll' ihnstrafen, wenn er nichtTöchterchen, antwort'doch endlich!"bat er.

Mein Vater (sagte Liane, seit der BouverotischcnVerbrüderung und der Mißhandlung der Mutter ihr Herzmehr fühlend, das aber nur verachten und nie hassen konnte)meine Mutter hat mir heute und gestern Alles gesagt; aberich habe doch Pflichten gegen den Grafen!" Eine kühnereLebhaftigkeit, als die Eltern sonst an ihr vermisset und ge-sunden hatten, stralte unter dem aufgehobenen Auge.Ach,ich will ihm ja nur so lange treu verbleiben, als ich lebe"