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gcnde Kinder — über deren Ränke nnd Schliche — nnd überLiebschaften hinter Väterrückcn — (so daß kein Vater einenBand Liebesgedichte vorn mit der Prosa-Vorrede begleitenkann) — versah vieles mit den stärksten politischen Gründen,die sich alle ans ihn selber und seinen Nutzen bezogen — undschloß mit einigem Verfluchen.
Liane hörte ihn ruhig nnd an solche, wie am Gleichertäglich wicdcrkchrcndc Gewittergüsse schon gewöhnt, ohne andereBewegung an, außer daß sie oft das niedergeschlagene Augezu ihm bedauernd aufhob aus zärtlichem Mitleiden mit demväterlichen Mißvergnügen. In der Stille wurd' er am lau-testen: „Sic sorgen dafür, Madame, (sagt' er) daß sie morgen„Vormittags dem Grafen, was sie von ihm hat, sammt dem„Abschied schickt, und ihm ihr neues Amt als eine leichte Ent-schuldigung notifizirt — Du wirst Hofdame bei der regie-renden Fürstin — ob du gleich es nicht wertst wärest, daß„ich für dich arbeitete." —
„Das ist hart" rief Liane mit zerbrechendem Herzen anihre Mutter fallend. Er glaubte, sie meine die Trennung vonAlbano, nicht die von der Mutter; und fragte zornig: war-um? — „Vater, ich will so gern (sagte sic nnd wandte nurihr Angesicht aus der Umarmung) bei meiner Mutter sterben!"Er lachte, aber die Ministerin machte selber den Flammen, dieer noch wollte hcrausschlagen lassen, die Höllcnpsortc zu, undversicherte ihn, cs sei genug, Liane werde gewiß ihren Elterngehorchen, und sie selber wolle dafür Bürge sehn. Der Ge-setzprediger stieg seine Kanzeltreppc mit einem vernehmlichenStoßgebet um eine bessere Bürgschaft nnd unter dem Zurück-ruscn herab, sein Ohr müsse morgen her, und soll' cr's inallen Schränken selber suchen.