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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
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unter immer srohern Versicherungen, wie sie ihr Hab' immerAlles sagen wollen; sie dachte hoffend, sie brauche Nichts zuretten als ihr offnes Herz. O, du hast mehr zu retten, deinwarmes, dein ganzes und lebendiges! Die Mutter tadeltenun, ihr ans alter Gewohnheit halb glaubend, nichts weiterals die ganze Sache, ihre Unschicklichkeit, Unmöglichkeit, Tollheit.O, gute Mutter, (sagte Liane blos immer sanft unter demharten Abmalen des künftigen Albano) o, so ist er nicht, ge-wiß nicht!" Eben so sanft sah sie über das mit schwarzenStrichen vorgezcichnctc Nein Don Gaspards weg, weil fürihren Glauben die Erde nur ein im Aether hängender, blü-hender Grabeshügcl war:ach, (sagte sie, ihre Erden-Eilemeinend) unsere Liebe ist so wichtig nicht." Die Mutter nahmdieses Wort und den ganzen sanften Widerstand für Vorspieledes leichten Siegs.

Jetzt ging Albano's Schwiegervater herein, mit einerHcerpanke, Sturmglocke, Feuertrommcl und Klapperschlangeim Gürtel, um sich damit vernehmlich zu machen. Zuerstfragt' er er hatte vergeblich gehorcht ganz crboßet dieMinisterin, wohin sic sein Ohr versteckt habe (cs war dasblecherne Koppelohr, worin sich, wie in einem venezianischenLöwcnkopfe alle Geheimnisse und Anklagen der ganzen Diener-schaft und Familie sammlcten) jetzt brauch' cr's ein wenig,zumal seit den neuestenAvantnren der frommen Tochter da!" Die Siamer Acrzte fangen die Heilung eines Pazientendamit an, daß sic ihn mit Füßen treten, welches sie Erweichennennen. Ans ähnliche Art erweichte Fronlay gern zur mora-lischen Vor-Knr und begann daher sich mit den gedachtenSprachmaschincn im Gürtel deutlich zu erklären über umschla-