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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
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kann schlagen lassen. Zweitens konnte eben darum der Mi-nister dieser romantischen Liebe eine viel ältere, weisere, dieer für den deutschen Herrn und dessen Gelder und IHsonstrug, entgegcnstellcn, so wie des VließritterS alten Groll.Drittens hatte die Ministerin außer denselben Gründen undaußer einigen für den Lektor vielleicht noch einen ganz ent-scheidenden, und der war: ste konnte den Grafen nicht aus-stehcn: nicht blos allein darum, weil sie eine harte Aehnlich-keit zwischen ihm und ihrem Sohne und sogar Gcmahle aus-sand im Stolze, im Aufbrauscn, in genialischer Wildheit gegenarme Eheweiber, im Mangel an religiöser Dcmuth und Gläu-bigkeit, sondern sic konnte ihn vorzüglich deshalb nicht gutausstehcn, weil sie ihn nicht leiden konnte. Wie das Systemder Prädcstinazion einige Menschen zur Hölle verurtheilt, siemögen nachher den Himmel verdienen oder nicht: so nimmteine Frau den Haß, zu welchem sic jemand einmal verdammte,nicht wieder zurück, cs mögen Land und Stadt, Gott, dieJahre und der Person Tugenden dagegen sagen, was siewollen.

Im Friedensschlüsse des gewöhnlichen Zimmerkriegs wur-den zwischen den Eheleuten diese geheimen Artikel ausgemacht:der Gras muß des Vaters und des Direktors wegen mit höf-lichster Achtung behandelt und bei Seite geschoben werdenund Liane sanft und langsam von Wehrfritzens Hanse abgc-löset die ganze Scheidung des Verlöbnisses muß ohne elter-liche Einmischung blos durch die abspringende Tochter selberzu geschehen scheinen und Alles ein Geheimniß bleiben.Froulay hoffte, vor Lianens früherem Verlobten, dem deutschenHerrn, den ganzen Zwischenakt geheim zu halten, da er zumal