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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
Seite
193
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nerseele sondert in der weiblichen die znsammenlansenden Grän-zen der Selbsttäuschung nnd der willkürlichen Tänschnng ab,der Schwäche nnd des Trugs, des Zufalls nnd des Entschlus-ses; die Ministerin ohnehin gehörte unter die Weiber, die manerst lieben muß, um sie zu kennen, was sich sonst ümkchret.Er akzcptirte aus der Einen Seite gern das Bekenntniß derBeistimmnng und Mitwirkung- bloS um es künftig alsWaffe gegen sie zu wenden könnt' aber ans der andern ihrnicht verbergen, daß sie also wieder (so sprach er stets) nacheignem Geständnis; über ihre Kinder ans Mangel an Argwohnfehlgcsehen habe. Er behielt die Gewohnheit bei, auf eineoffenherzige Seele, die ihm ihre Lücken zeigte, durch diese Lük-ken, als Hab' er sie selber gebrochen, gewaffnet einzudringen.Das Beichtkind, das vor ihm um Vergebung knicetc, drückt'er tiefer nieder, nnd zog statt des Löseschlüffcls den Hammerdes Gesetzes hervor.

Ich bin hier den Spaniern, die mich einst aus schlechtenUcbersctzungcn kennen lernen, und der österreichischen goldnenVließ-Ritterschaft, die vielleicht das Original im Nachdruckliefet, es schuldig, die Ursachen anzngeben, warum nicht dasFronlaysche Haus Freudenfeste statt Hoftrauer ansagen ließbei dieser Annäherung ihres Ordenssohucs, eines spanischenGroßen, der oft einen deutschen Fürstenzeptcr als Elle an sichlegt. Denn jeder Spanier muß sich bisher darüber gewun-dert haben.

Ich antworte jeder Nazion. Die Froulays hatten gegendie Verbindung erstlich Nichts als die Gewißheit der Tren-nung; da aus demselben Grunde, den mir die Vließritter undSpanier entgegengesetzt, der alte Gaspard de Zcsara ans keineWeise eine Brücke zwischen seinem Gotthard und der Jungfrau

Jean Nauvs anSgew. Werke. XI. 1Z