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ein, daß Fronlay in einigen Tagen im Stande war, mit sei-ner Lilicnstirn bei der Griechin nach einem Briefe an seinenSohn zu fragen, den er mitnchmen wolle.
Er fand einen, den er recht freudig erbrach, ohne dochetwas von Albano's oder Linnens Hand darin zu finden, aus-genommen einige dumme Anspielungen Rabcttens ans jenesPaar, welche für den Minister so viel waren, als hätt' er mitseinen scharfen Mauthncrs Snchnadcln in Linnens Herz ge-bohrt und darin auf das konterbandc getroffen. Ohne langes,knechtisches Kopircn des vorigen Siegels setzte er das zweiteauf den Brief und ging erleuchtet davon.
Wir können ihm alle Nachfolgen, wenn wir uns nur we-nige Minuten zu seiner Rechtfertigung aufgehalten haben beimeinem
Schutz- und Stichblatt für das zweite Briefsicgelin Staats fachen.
Ob dem alten Froulay das Epaminatorinm fremder Briefeals Minister oder als Vater zustehc — wiewol dieser jenen,der Landcsvater jeden andern Vater und seinen eignen dazuvorauSfctzt — das will ich nicht entscheiden, außer durch dieeben hergcsetztc Parenthese. Der Staat, der die Postpferdcvor die Briese spannt, hat, scheint cs, das Siecht, diesen nichtsowol blinden als blind machenden Passagieren genauer unterdas geschlossene Siegel-Visier zu sehen, um zu wissen, ob ernicht seinen Feinden Pferde vorlege. Der Staat, ein immerziehender Lichtmagnet, will ja nur Licht in der Sache, undbesonders Licht über alles Licht überhaupt; er verlangt nurdie Wahrheit ganz nackt, ohne Couvert; Alles was durch seineThore reitet und fährt, soll nur, sei es auch in ein Couvert