dem Ohr in der Hand froh ins Zimmer herein nnd forderteihr einen Bericht von den Berichten ab. Er hielt cs unterseiner Würde, je seinen Argwohn — der sich auch in der freund-lichsten nnd frohesten Laune seine Argus-Ohren und Augennicht znmachcn ließ — oder sein Horchen nur mit einer Sylbcoder Schamröthc zu verkleistern oder zu decken; die schönenLilien der ungefärbtesten Unverschämtheit waren ihm nicht anf-gcmalt, sondern eingebrannt. Die Ministerin ergriff sogleichdie weibliche Partei, die Wahrheit zu sagen — zur Halste;nämlich die angenehme von Roquairols gut ausgcnommcncnAnnäherungen zum Wchrsritzischcn Hause, dessen Landgut undLandschastsdircktorat recht unpassend dem Schwiegervater an-gegossen waren. Jndcß hatte dieser in der Gattin Antlitz denTrauerrand um dieses frohe Notifikazionsschrcibcn viel zu klarnnd breit gesehen, um nicht nach dem vertonenden Wort Ze-sara, das sein zarthöriger Blech-Sucher auch mit anfgcfassct,obwol vergeblich zu erkundigen; denn die Mutter hatte ihresrommc Tochter zu lieb, um ihr diesen Wols in ihr Edennachznhctzcn; sie hoffte sic daraus auf eine sanftere Art durchGottesstimme und Engel zu bringen; und umging seineFrage.
Aber der Wols rannte nun ans seiner Fährte weiter; erbekam Darmgicht — so wurde dem Doktor Sphex gesagt —forderte von diesem schnelle Hülfe nnd auch einige Nachrichtenvon seinem Miethsmann, dem Grafen. Herr und MadameSphex waren ohnedieß dem aufgeblasenen Jüngling so gram;— durch ihre ausgcschickten vier Kinder, als enknim i-c-i-clusin jedem Sinn, als vier Gehörknochcn jeder Stadt-Sage warviel von Blumcnbühl nnd Lilar ans Avisjachtcn hcimzubrin-lM--Kurz, die Gehörknochcn griffen in fremde so gut