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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
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sie zu ihrer Gesellschaftsdame erlesen werde aus sein Wort. Erkonnte nicht drei Minuten einen Zepter oder ein Zepterleinneben sich liegen sehen, ohne dessen Polarität für sich zu Pro-kuren, und damit etwas entweder zn ziehen oder zn stoßen.Wie der berühmte Gottcsgclchrtc Spener ein Vorfahr desnnsrigen so schön täglich zu Gott dreimal für seine Freundebat: so findet man mit ähnlicher Frcnde, daß der Hofmannbei seinem Gotte, dem Fürsten, täglich ein wenig für seineFreunde bittet und etwas haben will.

Die Ministerin, gegen seine wechselnden Plane nie imEntwerfen, sondern erst im Ausfuhren kriegend, vertrug sichmit seinem neuesten leicht, weil er wenigstens mit dem altender Bonverotischcn Verlobung eher in keiner helfenden Gemein-schaft zn stehen schien.

Eines Abends landete leider der fatale, ängstliche Lektor der das kleinste Visitcnblatt an eine Fuldaischc Geschichts-karte anklcbtc vor ihr mit seinem Postschiff an, und stiegmit den Staats- und Rcichsanzcigcn von ihren beiden Kin-dern unter beiden Armen unter jedem hatt' er einesans Land; und doch warum fahr' ich über den Mann her?Konnte ein Doppelroman, zumal im Freien gespielt, verborg-ner bleiben als sonst ein einfacher?

Ihr Erstaunen kann nur mit dem größeren ihres Ge-mahls verglichen werden, der zufällig im dritten Zimmer seinblechernes Ohr von Schropp ans Magdeburg um aufdie Bedienten zu horchen, eingeschranbt hatte, und der jetztManches vernahm. Doch hatte das Doppel-Ohr von Augusti'sleisen Hoflippcn nur einzelne, lange, eigne Namen, wie Ro-quairol und Zcsara mit den weiten Maschen seines Nachtgarnsanfgefischt. Kaum war der leise Lektor hinaus, so trat er mit