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bcns immer an einem bergigen Hinauf und Hinab, nie ineiner ruhigen Ebene. Die zwei Liebenden brauchten fetzt Stille,keine Gänge. Sic machten den nächsten, den ins Donner-'Häuschen. Sic traten in die wehende Vesper-Erde wie in einneues Land; mitten im Tage wird der Mensch aus EinemTraum nach dem andern wach und hat immer vergessen undsteht immer vcrneuet. In Albano stand der goldnc Saiten-glanz der Freude noch unter der wcgrückcndcn Sonne; er sagteihr froh, wie oft er sic besuchen wurde bei ihren Eltern, undwie er diese gewiß befreundet zu finden hoffte. Liane maltealle seine Hoffnungen noch als Tochter und Liebende mit ihrenaus. Aber jetzt ließ sie ihr vorhin leichtes Herz, das ansden Blumen des Scherzes sich wiegte, auf dem scstcrn Ernstausruhcn.
Wenn im Menschen Friede und Fülle ist, so will er nichtsmehr genießen als sich, jede Bewegung, sogar die körperliche,verschüttet den vollen Ncktarkelch. — Sic eilten aus demkauten, regen Garten ins stille, dunkle Douncrhäuschcn. Aberda sic, wie geschieden von der Welt, die um die Fenster hell-glänzend und sich entfernend hinauslag, in der kleinen Däm-merung einsam nebeneinander standen und sich ansahcn — undda Albano's Seele war wie ein sonncntrnnkcncs Gebirge amAbend, licht, warm, fest und schön, und Linnens Seele wiedie aufdringcndc Quelle am Gebirge, die hcllrein und kühlund verborgen dahin rinnt, und nur vom Abendstral berührtroscnroth glüht — und da diese einzigen Seelen gerade sichfanden in der weiten uneinigen Erde: so durchschaucrte sieeine gewaltsame Freude wie ein Gebet, und sie stürzten sichans Herz und glühten weinend und schauctcn sich groß an inder Umarmung; — und an der Acolsharfe thaten sich schnell