meiner Hand. Mein Vater war bei uns und heiterer undfreundlicher gegen Alle als je. Sieh! sogar er ist gut. MeineEltern schicken gewiß kein Gewitter in unser Rosenfest. Ichthat ihm daher leicht den Gefallen —> vergib es — ihm zuversprechen, daß ich keine fremde Besuche in einem fremdenHanse— weil cs unschicklich sei, sagt' er — annehmcn würde.Ich muß auf einige Tage nach Hanse wegen der fürstlichenVermählung; jaber ich sehe Dich bald. O vergib! Wennmein Vater sanft spricht, so kann meine Seele unmöglich neinsagen. — Lebe wol, mein Herrlicher!
L.
N. S. Bald fliegt wieder ein Blättchen auf Deinen Berg.Sei nur in ewiger Freude! O Gott! warum bin ich nichtmächtiger? Welche Menschen solltest Du dann an DeinemHerzen haben! — Du Lieber!
» -i-
-ü
Wie beschämt' ihn diese vollblühcnde Liebe, die es garnie recht weiß, wenn sic verkannt wird, und die keine andereSchuld voraussctzt als eigne! — Wie that ihm die geboteneEntfernung jetzt nach der freiwilligen weh! — Er konnte sienun lieben als einen wehrenden Engel vor dem Paradiese,wie viel mehr als einen gebenden in ihm! — Aber schwer ist'seinem Manne, fühlte der Jüngling, im weiblichen Herzen,zumal in diesem, Absicht von Instinkt, Ideen von Gefühlenrein zu sondern, und an diesem dunkeln, vollen Himmel alleSterne zu zählen und zu reihen. — Jede Härte, jede un-scheinbare Knospe ging zuletzt als Blume auf; und ihr Werthbreitete sich wie der Frühling stückweise aus; indeß gewöhn-