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fremd und schwer wird er mir nun. Ich war den ganzen Abenduntröstlich, endlich fiel mir Nachts noch dazu ein, daß Duwie von Ahnungen beklommen gewesen, und daß es gern inSDonnerhäuschen schlage. Warum bist Du doch da? Ichstürzte heraus, und kniete neben meinem Bette und flehte Gottan, obgleich das Wetter längst verzogen war, daß er Dichmöge erhalten haben. Lächle über mein spätes Gebet; aberich sagte zu ihm, du wußtest es sa, Allgütigcr, daß ich betenwürde. Ich wurde auch getröstet, da ich die Sterne ansah,und der gebrochene Stral der Wonne zitterte in mir.
Aber am Morgen machte mich Nabctte wieder traurig.Sie hat Dich auf dem Wege weinen sehen. Tausendmal Hab'ich untersucht, ob ich daran Schuld habe. Sollt' cs daherkommen — denn sie sagt's — daß ich Dich mit meinen Sterbe-gcdankcn zu sehr betrübe? Nie mehr sollst Du sie hören,auch der Schleier ist eingeschlossen: aber ich berechnete Dichnach meinem Bruder, dem, wie er selber sagt, das Todcs-Dunkcl eine Abenddämmerung ist, wo ihm die Gestalten lieb-licher werden. — Wahrlich, ich bin ganz selig — denn Dusogar bist cs, und hast doch so wenig an mir, nur eine kleineBlume für Dein Herz, aber ich habe Dich. Lasse mir meinGrab, wie von einem Berg kommt bessere fruchtbare Erdedavon in mein Thal. O wie liebt man, Albano, wenn Allesneben uns bricht und fällt und verraucht, und wenn doch derBund und Glanz der Liebe unzerrissen und fest ans dem weg-fließenden Leben steht, wie ich oft bei Wasserfällen mit Rüh-rung auf den zerspringenden, reißenden Fluthen einen Regen-bogen unvcrrückt und unverändert schweben sah! — O, ichwollte, die Nachtigallen sängen noch, jetzt könnt' ich mit ihnensingen; Deine Aeolsharfe, meine Harmonika wünscht' ich in