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(Karl») gefunden, das er nach den Freiheiten dcrDninistcriali-schcn Kirche auf- und zngemacht. „Warum zum Glück (sagte„Albano)? Ich werde meine Liebe vor der Welt rechtfertigen„und ehren." — „Ich bezog es ans mich (versetzt' er), denn„nie war mein Vater freundlicher gegen mich, als seitdem er„meine letzten Briefe erbrochen. Er ist diesen Nachmittag in„Blumcnbühl, und wol mehr meinet- als der Schwester„wegen."
Albano fürchtete nicht, daß die Stadt Minengangc untersein Kindhcitsland hintrcibcn könne, um etwa durch EineFlamme die glückselige Insel zu zersprengen — dürft' ernicht seinem Werth und Muth und Lianens ihrem trauen? —aber es schmerzte ihn jetzt, daß er so unnütz der kindlichenLiane die Freude und das Verdienst einer kindlichen Offen-herzigkeit genommen. Wie sehnt' er sich nun nach dem ab-büßcndcn und belohnenden Augenblick des ersten Wiedersehns,nach dem nächsten Morgen!
Er blieb bei seinem Freund wie bei einem Tröste, undging erst zurück, als die Abcndröthe in den Regenwolken um-herfloß. — Als er kam, fand er von Lianen schon einen Briefvon heute:
* H
s
O, guter Albano! warum kamst Du nicht? Wie vielhatt' ich Dir zu sagen! Wie Hab' ich Freitags Deinetwegengezittert, als die wüthendc Wolke Dich mit ihrem Donner ver-folgte! Du hast mich zu sehr vom Schmerz entwöhnt, so
her immer ein Paar Paare geben, kreuzweise verschwistert undliebend.