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ihm Nabctte entgegen; über sein Gesicht fielen die Wcttcrbächeder vcrhaltncn Thräncn herab; „was fehlt dir, was weinstdu?" rief sic. „Du träumest" rief er, uud eilte vor allenDingen ins Ungewittcr hinaus, das sich Plötzlich wie ein Man-tclfisch erstickend über den ganzen Himmel hergeworfen hatte.Er suchte sich unter dem regnenden Blitzen zuerst die besten Be-weise zusammen, daß Liane heilige Reize, göttlichen Sinn, alleTugenden habe, besonders allgemeine Menschenliebe, Mutter-liebe, Bruderliebe, Frcnndcslicbe — nur aber nicht die glü-hende Einzigen-Liebe, wenigstens nicht gegen ihn. Sie wirdnur — er schließet immer fort — von der Gegenwart so gänz-lich gefastet und gefüllt, von meiner so gut als von der einesArmbrnchs des kleinen Pollux, welche ihr Himmel und Erdeverdeckt. — Darum wird ihr der Untergang des Lebens soleicht wie der eines Sternchens und alle Scheidungen dabei.— Darum stand ich so lange mit einer leidenden Brust vollLiebe neben ihr und sie sah nicht in meine, weil sie keine inder ihrigen fand. — Und so ist's so bitter, wenn der Mensch,unter den gemeinen Herzen der Erde verarmend, durch dasedelste doch nichts wird als zum letztenmal unglücklich.
Der Regen zischte durch die Blätter, das Feuer schlugdurch den Wald, und der wilde Jäger des Sturms trieb seineunsinnige Jagd. Das erfrenctc ihn als eine kühlende Hand,woran ein Freund ihn führte. Da er nicht durch die Höhle,sondern außen am Bergrücken zu seinem hohen Donnerhäus-chen hinanfstieg: so sah er eine dicke, graue Regennacht dasgrüne Lilar belasten, und auf dem gebognen Tartarus ruhteunter dem Blitz der erleuchtete Sturm. Er fuhr zusammenbei dem Eintritt in sein Häuschen vor einem Schrei, denleine Acolsharfe unter den Griffen des Windes that; denn sie