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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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wie sic Alles liebe, da sic an alles Gute gleichsam lebendiganwachse unter Albano's Empfindungen, die noch dazuheute so warm und sroh gewesen waren, immer mehr Präg-stempcl und Umlaus.

Sic ahnete Nichts, sondern sie kam wieder ans ihr Schwei-gen:Warum thnt mir's aber weh (sagte sic), wenn cs rechtist? Meine Karoline, Geliebter, erscheint mir auch nichtmehr, und das ist wahrhastig nicht gut." Dieses Gcistcr-wesen zog immer für ihn so schwül und grau herauf, wie ebendraußen das Gcwittergcwölke. Seine alte Erbitterung gegendie eignen Neckereien durch Luftaffen, die er nicht packen konnte,ging in eine gegen Liancns optischen Selbstbetrug über. Je-ner von Karolinen geschenkte Schleier, womit sic sich anfangsso erhaben eingcklcidet für das Kloster der Gruft, dieser Ncisc-flor für die zweite Welt, war diesem Herkules laugst ein bren-nendes, mit Ncssus Gistblnte getränktes Gewand geworden,daher sic ihn nicht mehr por ihm tragen dürfen. Der Schluß,daß der Wahn des Todes die Wahrheit desselben säe, und daßin der hcrübergerücktcn tiefen Wolke ein Zufall den schlagendenFunken des Todes leicht locke, fiel wie eine Trauer in seineLiebesfcstc ein. So sind alle fremde Meerwundcr der Phan-tasie (wie dieser Sterbens - Wahn) nur in der Phantasie (imRoman), aber nicht im Leben erwünscht, außer einmal ausphantastischen Höhen; aber dann müssen solche Schwanzsteruesich wie andere bald wieder aus unserem Himmel zurück-ziehcn.

Er sprach jetzt sehr ernst von selbstmörderischen Phan-tasien von Lebenspflichten - von eigensinniger Verblen-dung gegen die schönsten Zeichen ihrer Genesung, zu denen erdas Verschwinden der optischen Karoline so gut rechnete wie