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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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trifft; und in jedem Fall fall' ich doch lieber stehend als feiggebückt. Allein beschloß er, um sogar sich darüber zn ent-schuldigen ist denn die Standhaftigkeit zn nichts Bcssermgemacht als zu einer Wnndärztin und Magd, und nicht viel-mehr zu unserer Muse und Göttin? denn sie ist ja nicht einGut, weil sie ein verlornes entbehren Hilst, sondern sic istselber eines, und ein größeres als das ersetzte; auch der Se-ligste muß sic erwerben, sogar ohne Gelegenheit und Gabevon außen; ja cs ist desto bester, wenn sie früher besessen wirdals angewandt.

Zum Thcil waren diese Täuschungen oder Rechtfertigun-gen Noth- und Schutzwehr gegen den tragischen Roquairol,der jede Freude uud auch die seines Freundes mit düstern Kon-trasten heben wollte; zum Thcil muß auf jene ein edler Mann,der bisher sich in den Schmerz warf, ohne dessen Tiefe znmessen, und der immer seine Kraft, durch das Leben znschwimmen, fühlen wollte, nothwcndig gcrathen, wenn er innenwird, daß sich der Schwerpunkt seiner Seligkeit und seiner Hölleverrückt, und aus seinem Ich in ein fremdes begeben habe.

alt werde». Fürchte die Berarmung: so fassen dich Feuers-,Wasser-, Theurungs- und Kriegsnvthcn, eine Dicbs-Vcndee,Ncvolnzioncii mit gierigen Krallen und Fängen ein, und doch,du Reicher, wird der Arme unter denselben Stoßvogcliihinkricchend am Ende so reich wie du. Gels also kühndurch die schlummernde Löwcnhccrde rechts und links liegenderGefahren zum Brunnen hindurch, nur wecke sic nicht mnth-willig auf. Freilich zieht Einzelne ein Höllcngott hinab,die nichts fürchteten; aber auch Einzelne ein oberer Gott hin-auf, die nichts erwartete»; und Furcht und Hoffnung gehenhier unter in einer gemeinschaftlichen Nacht.