gen Jngcndtraum von der Geliebten die Augen auf vor ihrund verlangte den schönsten Traum nicht mehr.
Zuweilen sahen sie sich, wenn der lange Sommertag zu langwurde, aus entfernten Bergen, wo sie der Abrede gemäß derErnte zusahcn; zuweilen kam Rabette allein nach Lilar zumBruder, damit er einiges von Lianen hörte. Wenn Liane einBuch gelesen, las er's nach; oft las er's zuerst und sic zuletzt.Was die schönsten, unschuldigsten Seelen einander Göttliches zei-gen könne», wenn sic sich austhnn, ein heiliges Herz, das nochheiliger, ein glühendes, das noch glühender macht: das zeigtensie sich. Albano wurde gegen alle Wesen mild, und der Glanzeiner höhern Schönheit und Jugend füllte sein Angesicht. Dieschönen Gebiete der Natur oder seiner Kindheit wurden durchdie Liebe geschmückt, nicht diese durch jene; er war von demblassen, leisen Mondwagcn der Hoffnung auf den rauschenden,glänzenden Sonncnwagcn der lebendigen Entzückung gestie-gen. Sogar aus den Rudcrschiffen hölzerner Wissenschaf-ten schlugen jetzt, wie von Bacchus Wnndcrhand belebt,Maste und Taue zu Wcinstöckcn und Trauben aus. >— Ginger ins Froulaysche Haus: so kam er, weil er voll Toleranzhineinging, ohne Kosten derselben daraus zurück; der Minister,der, mit einem Flore von heitern, blühenden Ideen ans demGesichte, von Haarhaar zurückgekchrt, gab ihm reizende Aus-sichten aus den Jubel mit, womit Stadt und Land das naheVermählungsfest des Fürsten und den Gewinn der schönstenBraut begehen werde.
Und hatt' er nicht zu Allem noch seinen Freund dazu?Wenn man so nahe vor der Flamme der Freude steht, so fliehtman zwar Menschen — weil sie leicht zwischen uns und dieschöne Wärme treten — aber man sucht sie auch; ein herzlicher