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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
Seite
122
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der bald schöner sprechen, da er sie lange nicht mehr die kleineLinda hieß an ihrem Herzen einwcihte für das brüderliche.Bei dem frommen Vater versteckte sich der entzückte Blick we-nig, den Albano gleichsam nnter dem Thorc der Ewigkeitstehend in die Himmel warf, die wie Welten hintereinanderschimmerten; er war still, sanft, nnd in seinem Herzen wohn-ten alle Herzen. O liebe Eines rein und warm, so liebst dualle nach, nnd das Herz in seinem Himmel sieht wie diewandelnde Sonne vom Thau bis zum Meere nichts als Spie-gel, die cs wärmt und füllt.

Aber in Roquairol fuhr sogleich, als er das himmlischeGlück so nahe sah, der aufrührerische Geist seiner Vergangen-heit und schlug epileptisch die Glieder des innern Menschenblutig die unsterblichen Seufzer nach dem ewig fliehendenFrieden quälten ihn wieder, seine Fehltritte nnd Jrrthümerund sogar die Stunden, wo er unschuldig litt, wurden ihmschmerzlich vorgcrcchnct und da sprach er (nnd rührte jedesHerz, am meisten aber das der armen Rabctte, das er, sichzu erwärmen, an sich preßte, wie nach der Sage der Adlerdie Taube, der dann sie nicht zerreißet) da sprach er edelvon der Wüstenei des Lebens und vom Schicksal, das denMenschen wie den Vesuv zum Krater ansbrcnne und dannwieder kühle, Auen darein säe und ihn wieder mit Feuer fülle und vom einzigen Glück des hohlen Lebens, von der Liebe,und von der Verletzung, wenn das Geschick mit seinen Win-den eine Blume*) reibend hin und her bewege und dadurchdie grüne Rinde an der Erde durchschncidc.-

Aber indem er so sprach, sah er die glühende Rabctte

fl z. V. die Wiiitcrlevkvjc.