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„Schwerter gegen einander schlugen —) ich ehre, aber hasse„Ihr gefährliches Schrcckbild. Phantasie und Krankheit sind„die Eltern des luftigen Würgengels, der wie ein taubes„Wetterleuchten sengend über alle Blüten der Jugend fliegt."
Sie antwortete gerührt: „o du guter, frommer Geist!„du hast mich nie betrübt, du hast mich stets getröstet, geleitet,„froh und fromm gemacht. — Ein Schrcckbild ist er, Albano?„— Eben gegen alle Schrcckbildcr, gegen alle Gcistcrfurcht„bewahrt er mich, weil er immer um mich ist. Warum, wenn„er nur ein Traumbild ist, erscheint er mir nie in meinen„Träumen?*) Warum kommt er nicht, wenn ich will? Son-dern blos in wichtigen Fällen; dann frag' ich ihn und ge-horche sehr gern. Er ist mir heute, Albano, (setzte sic leiser„und blöder hinzu) schon zweimal erschienen, unterwegs als„ich die innere Musik hörte, und vorhin im Donncrhänschcn,„als die Sonne nntcrging, und hat mir liebreich geantwortet."
„Und was sagt' er, Himmlische?" fragte Albano unschul-dig- — „Ich sah ihn unterwegs nur an und fragte nichts"verletzte die Kindliche erröthcnd; und hier stand ans einmalihre heilige Seele unwissend ohne Flor vor ihm; denn sic hatteim Donncrhänschen von der unsichtbaren Karolinc das Ja zuihrer Liebe empfangen, weil jene ihr Geschöpf war und diesesihre — Eingebung. Ja wol Himmlische! du stehst vor demSpiegel mit dem jungfräulichen Schleier über deiner Gestalt,und wenn dein Bild seinen leise hebt, glaubst du dich nochverhüllt! —
*) Darum vielleicht, warum der Dichter seine so bestimmt undoft angeschauctcn Geschöpfe nicht in seinen Träumen unter denBildern des Tages gehen sieht.