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„ruhigt hätte. Ich erzählte vorhin von meiner unvergeßlichen„Karoline. Am Tage meines Abendmahls, das ich mit ihr„empfangen wollen, ging ich Nachts von meinem Lehrer zur„Mutter zurück, und zwar durch die sonderbare lange Höhle,„worin man nicderzustcigen glaubt, wenn man aufwärts steigt.„Mein Mädchen ging mit der Laterne voraus. In der roman-tischen Laube, wo ein Hohlspiegel steht, kehr' ich mich gegen„den hcrcinströmendcn Vollmond, aus Furcht vor dem wilden„Spiegel, der den Menschen zu grausam verzieht. Plötzlich„hör' ich ein himmlisches Konzert wie nachher öfters wieder„in Krankheiten — ich denke an meine selige Freundin — und„schaue voll Sehnsucht in den Mond. — — Da sah' ich sie„mir gegenüber, mit unzähligen Stralcn — in ihren schönen„Augen war ein zärtlicher Blick, aber doch etwas Auflöscndes;„der zarte, fast allein lebendige Mund glich einer rothen, aber„durchsichtigen Frucht, und alle ihre Farben schienen nur Licht„zu seyn. Doch nur im blauen Auge und rothen Munde schien„der Engel Karolinen ähnlich. Ich könnt' ihn zeichnen, wenn„man mit Licht malen könnte. Ich wurde gefährlich krank;„da erschien sic mir öfter und erquickte mich mit unsäglich-„süßen Lauten — es waren keine rechte Worte — woraus ich„immer in einen sanften Schlaf wie in einen süßen Tod vcr-„sank. Einmal fragt' ich sie — mehr mit innern Worten —„ob ich denn bald zu ihr ziehe ins Reich des Lichts. Sie„antwortete, ich stürbe jetzt nicht, sondern etwas später, und„sie nannte recht deutlich das künftige Jahr und sogar den„Tag, den ich aber vergessen. . . . O lieber Albano! vergeben„Sic mir nur einige Worte! Ich genas bald und trauerte„über die lange schleppende Zeit. ....."
„Nein — (unterbrach Albano sic, dessen Gefühle wie