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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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die Acolsharfe im Donncrhäuschcn schlug; und sein Geniusflog vor ihm vorbei mit den Worten: sag' ihr darin dein gan-zes Herz.

Vor der kleinen Hütte der gestrigen Träume ging seinstürmendes Herz auseinander; und die Sonne und die Erdeschwankten vor den wilden Thräncn. Da er hineintrat mit ihrin den stillenden Noscnglanz der Abendsonne und in das Geister-getümmel der einsam miteinander redenden Töne: so faßte erLiancns Hände und drückte sie wild an seine Brust und sankvor ihr ohne Laut und geblendet nieder - Flammen undThränen flogen über Augen und Wangen der Wirbelwindder Töne wehte in seine lodernde Seele der milde Engelder Unschuld bückte sich weinend und bebend gegen den bren-nenden Sonnengott und cs schlängelte sich ein Schmerzwie eine bleiche Schlange durch die Rosen des milden Ange-sichts und Albano stammelte: Liane, ich liebe dich....

Da kehrte die Schlange um und faßte und bedeckte diesüße Rosen - Gestalt.O guter Mensch, du bist unglücklich,aber ich bin unschuldig." Sic trat erhaben zurück und zogschnell den weißen Schleier über ihr Gesicht herab und sagteaußer sich:liebst du die Todtcn? Das ist mein Leichenschleier;im künftigen Jahre liegt er aus diesem Gesicht."Das istnicht wahr" sagte Albano.Karoline, antworte ihm!" sagtesic und sah starr in die brennende Sonne wie nach einer-hern Erscheinung. Fürchterliche Minute! wie bei dem Erd-beben das Meer wogt und die Luft fürchterlich still ruht, sowar seine Lippe neben der Verschleierten stumm und das ganzeHerz ein Sturm> auf den Saiten wandelte eine seufzendeGeistcrwclt vorüber und der letzte endigte mit einem scharfenSchrei die Schönheit der Erde verzerrte sich vor ihm und