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zu sorgen, die er wie alles Unwillkürliche, z. B. die Kinder,wie aus der ersten Hand Gottes kommend liebte; alles seigöttlich, sagt' er, und nichts irdisch als das Unmoralische. Erkonnte keine Bienen schwefeln, keine Blumen im Scherben-Käfig verdursten lassen, kein abgetriebnes, wundes Pferd er-tragen und ging vor einer Fleischbank nur mit schauderndenGliedern vorüber.
„Wollen wir (sagte der Freund Karl) den herrlichen Abend„auf der prächtigen Bergstraße cinnehmcn und dein Donner-„häuschcn besehen und jeden Leidens-Kelch heruntcrwerfeu in„die Thäler hinein?" — Welche magische Nachbarschaft durch-zogen sie nun auf dem gebognen Gebirge zum Donnerhäus-chen! Zur Rechten gleichsam den Okzident der Natur, zurLinken ihren Orient — vor ihnen das prangende Lilar in derAbcndfecrci — der glänzenden Rosana in den Armen liegend— Achrengold hinter Pappclsilber — und darüber den Him-mel, gefüllt mit lebcnstrunkncn lärmenden Wesen — und derSonnengott schreitet über seinen Abend weg und bückt sich einwenig unter der Mitternacht, um in Osten das goldne Hauptzu erheben. Albano ging an Lianens heiliger Hand voraus.„O wie ist alles so schön! (sagt' er). Wie rauschet die auf-„geblättcrtc Weltkarte mit langen Flüssen und Wäldern — wie„sonnen sich die Morgeubcrge in fester Ruhe — wie steigen„die Haine mit glühenden Stämmen die Hügel hinauf — man„möchte sich in die rauchenden Thäler stürzen und in die kal-„ten glänzenden Wellen — ach Liane, wie ist alles so schön!"„Und Gott ist auf der Welt!" sagte sie — „und in dir!"sagte er und dachte an das Wort des Greisen, daß die LiebeGott meine und er im Herzen wohne, das wir ehren.
Jetzt rollten ihm schon die großen Wogen entgegen, welche