du Engel des Himmels, wer darf dich lieben und belohnen?Sic erblickte den hohen Jüngling — — alle Lilien ihresstillen Angesichts wurden wider ihre Gewohnheit in ein himm-lisches Morgenrot!) der Freude getaucht, und ein zarter Pur-pur blieb an ihnen.
Sic fragte ihn offen, warum er gestern nicht zur Fest-lichkeit gekommen, und entdeckte angelegentlich, daß sie alleheute den frommen Vater, für welchen ihre Zwerg-Noscn ge-bunden waren, besuchen würden. Er nahm gern die vierteStimme im Konzert der Lustfahrt. Welcher herrliche hängendeGarten mit seinen liebsten Blumen nud Aussichten ist in dieAbendstunden hincingcbauct! Wie viel Glückliche bedeckt eineinziges Dach!
Die redliche Rabette, vor stillem Freuen flinker und ge-schäftiger, war unverdrossen Liancns Kranken- und NoquairolsLöwcn-Wärtcrin und die innllrense lls plnisir, welche jedenmütterlichen Grundriß einer Lust noch um die Hälfte breitermachte, und das ganze Wesen war so glücklich! Ach ihr ar-mes reines Herz wurde ja noch von keinem geliebt, und dar-um glüht cs mit den frischen Kräften der ersten Liebe so hellund treu vor einem mächtigen, das zu ihm segnend wie einliebender Gott niedcrzukommcn scheint und einen ganzen Him-mel nachzicht! — Roquairol sah, wie reizend die arbeitsameBeweglichkeit im Spielraum ihres Eigcnthums und ihrer Ge-schäfte das schwer nicderhängcnde Laub verschiebe, das imVisiteuzimmcr sich finster über ihren Werth Herzog; sic wurdesogar schöner durch das dunklere nette Hauskleid, nachdem erdurch Predigten jede weiße Draperie ihrer brünetten Gestaltin den Klciderschrank zurückgcschickt. Sie gehorchte der Mut-ter hierin nicht eher, als bis er es verlangt hatte. Ja er