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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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bestand, daß man das Frühstück ans seinem Aktentisch auf-setzte, der, wie er sagte, so gut sei als ein Frühstück-Tischmit lackirten Fratzen, die niemand ansche. Albano plagte sichmit der Furcht, die Ministerin sei die Kirchcnräuberin einerGöttin selber geworden und habe gestern Liane znrückgeführt

bis der Hauptmann die Unsichtbarkeit eilig erklärte. Diegute Seele hatte gestern die Bewegungen ihres thcilnchmcndcnHerzens mit Migraine büßen müssen. Ihr geliebter LehrerSpcncr mit seiner erhabenen Seclcn-Stillc die Angen,die nicht mehr über die Erde weinten, auf das befreundete Für-stenpaar gesenkt mit dem Haupte unter dem kalten Polar-stern der Ewigkeit stehend, das wie der Pol keine Sternemehr auf- und untergehcn sah ruhig und mit apostolischineinander gelegten Händen allmächtig redend über den Schmerzund das Ziel des bleichen Lebens, begeistert die Herzen nahean die weinende Rührung drängend, und doch sie mit erha-bener Besänftigung zurückziehcnd vom höchsten Schmerz, da-mit nur das Herz weine ohne das Auge und nun dieEinsegnung der gepaarten Särge und der Kirche o in derweichen Liane mußten diese Rührungen ja zu Leiden arten,und alles was ihr Lehrer verschwieg, wurde in ihr ausge-sprochen. Noch dazu hatte sie nicht die gewöhnliche Kur, sichstill zu halten, gebraucht, sondern alle Stiche hinter thätigeFreude versteckt, um der fortreisenden Mutter keine Schmerzenzu geben, obwol sich viel zu große.

In diese Erzählung trat sie selber freundlich herein imweißen Morgenklcid mit einem Strauß von sincsischen Röschen

ein wenig blaß und müde träumerisch-weich aufblickcnd

> die Stimme leiser die Wangenrosen zu Knospen ge-schlossen und wie ein Kind jedes Herz anlächclnd--