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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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65. Z y k e l.

Unter einem frischen Morgcnblau ging er voll Hoffnun-gen, heute sein immer in weiße Nebel hinciulausendes Lebenaufzuhcllcn, jenen alten Weg, den er einmal (im 23stcn Zy-kcl) Nachts herwärts gemacht, um auf dem Berge Elysiumund Liane zu sehen. Der ganze blühende Steig war ihmeine römische Erde, woraus er schönbcmalte Vasen der Ver-gangenheit ausgrub; und je näher dem Dorfe, desto breiterwurden die geheiligten Plätze. Er wunderte sich, daß dieLämmer und Hirtenknaben nicht wie das Gras länger auf-geschossen während seiner Entfernung, die ihm durch denWachsthum seines Herzens und den bunten Wechsel seiner Er-fahrungen selber verlängert vorkam. Wie ein Morgcntrnnkvon Hellem Mpcnwasser rann der alte Klang des Hirtenhornsin seine Brust; aber die enge Erlcnbahn, worin er das Reit-pferd des Direktors vor dem Absattcln getummelt, und selberder Schloßhos, sogar die vier Wände und das Deckengemäldedes häuslichen Glücks kremptcn seiner treibenden Seele, diein die Erde und in den Himmel hincinwachscn wollte, Wurzelund Gipfel ein; er war noch in den Jahren, wo man vomKlavichord des Lebens mit einem Fußtritt den Deckel hochlüstet, damit das harmonische Brausen überall vorwallc.

Wie verschwenderisch wurde im Schlosse sein Herz mitHerzen bedeckt und die jüngste Liebe durch alte übcrtäubt, vonder leicht weinenden Mutter Albine an bis zu den händc-gcbeudcn alten Bedienten, die seinetwegen die versteinertenGlieder behender bewegten! Er fand alle seine LiebenLiane ausgenommen in Wchrfritzcns Museum, weil dieserjunges-Volk" und Diskurse lieb hatte und allzeit darauf