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Essen zu rufen. Im Häuschen wurde das, was er meinte,ausgesprochen von der Acolsharse am offnen Fenster. Jndeßdas Kind mit den Fäustchen auf dem Klaviere nachdonncrteund die Vögel aus den Bäumen freudig darein schrieen: sofuhr der Weltgeist durch die Aeols-Saiten jauchzend und seuf-zend, regellos und regelmäßig, spielend mit den Stürmen undsic mit ihm; und Albano hörte, wie die Ströme des Lebenslaut rauschten zwischen den Ufern der Länder — und durchdie Blumen und Eichcnadern — und durch die Herzen — umdie Erde, Wolken tragend — und den Strom, der durch dieEwigkeit donnert, goß ein Gott ans unter dem Schleier--
Albano kam mit dem unschuldigen vortanzcnden Knabenzur fortlächelnden Mutter. Sogar hier zwischen den vierWänden zogen ihn noch die Segel fort, die der große Mor-gen aufgebläht. Nichts fiel ihm ans, nichts schien ihm gemein,nichts fern, die Woge und der Tropfe im unendlichen Meeredes Lebens verflossen nnthcilbar mit den Strömen und Stru-deln, welche darin gingen. Vor Chariten stand er wie einglänzender Gott, und sie hätte gern entweder ihn verschleiertoder sich. Nie war die Menschheit in reinere Formen, diekein Wulst irgend eines Geburtslandes verkrüppelte, gesondertals in diesem Frcudenkreise, worin die Kindheit, die Weib-lichkeit und die Männlichkeit von Blumen durchwunden sichbegegneten und sanft anfaßtcn.
Chariton sprach immer von Liane nicht blos aus Liebezur Fernen, sondern auch zum Nahen; denn ob sic gleich mitjenen offnen Augen schaute, die mehr still abzuspicgcln alsanzublicken, mehr cinzulaffcn als cinznziehcn scheinen, so warsie doch wie Kinder, Jungfrauen, Laudlcnte und Wilde zu-gleich offenherzig-wahr und schlau. Sic hatte Albano's Liebe