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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
Seite
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Nosana und rollte in den Eichenhain.> Er trat ins warmeThal hinab, die Weiden schäumten und ihr Same spielte inseiner Wolken-Flockc, eh' ihn die Erde befestigte der Schwandehnte wollüstig den langen Flügel, gepaarte Tauben ätztensich vor Liebe, und überall lagen die Beete und Zweige vollheißer Mutterbrüstc und Eier. Wie ein herrlicher blauerBlumenstrauß schillerte in hohen Gräsern der Hals des ruhen-den Psaucs. Er trat unter die Eichen, die mit knotigenArmen den Himmel anfaßten und mit knotigen Wurzeln dieErde. - Die Nosana sprach allein mit dem brausenden Waldund fraß schäumend an Fclsenstückcn und am morschen Ufer.Nacht und Abend und Tag verfolgten einander im mystischenHain. Er trat in den Fluß und ging mit ihm hinaus voreine rege warme Ebene voll Dörfer, und aus ihnen klang derSonntag und aus den Aehrenfeldcrn fuhren Lerchen und anden Bergen krochen Mcnschen-Stcige hinauf, die Baume regtensich als Lebendige und die fernen Menschen schienen festzuwur-zeln und wurden nur Schößlinge an der tiefen Rinde des Un-geheuern Lcbcnsbaumcs.-

Die Seele des Jünglings wurde in das heilige Feuer ge-worfen, wie Asbcstpapier zog er sie ansgclöscht und unbe-schrieben heraus, ihm war, als wisst er nichts, als sei er EinGedanke, und hier trat ihn aus eine wunderbar neue Weisedas Gefühl an, das ist die Welt, du bist auf der Welt erwar Ein Wesen mit ihr alles war Ein Leben, Wolken undMenschen und Bäume. Er fühlte sich von unzähligen Po-lypenarmcn ergriffen und zugleich mit ihnen verschlungen unddoch sortrinncnd im unendlichen Herz.

Trunken kam er vor seine Wohnung, von welcher sich ihmder kleine Pollux den Berg herab cntgcgcnrollte, um ihn zum